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Gute Nachricht für die Gemeinde Kattendorf: Die Deutsche Telekom wird den Ortsteil an ihr Breitbandnetz anschließen, damit bekommt die Gemeinde ein Breitbandnetz mit bis zu 16 MBit/s für bis zu 280 Haushalte.

Die Kattendorfer können ab dem 2. Quartal 2010 schnelles DSL nutzen.  "Wir freuen uns, über die Kooperation mit der Deutschen Telekom, die Gemeinde Kattendorf an die zukunftsweisende Breitbandtechnologie anschließen zu können. Damit werden wir unseren Bürgerinnen und Bürgern den begehrten Zugang zum schnelleren Internet und zu modernen Multimediadiensten ermöglichen", bestätigt Horst-Helmut Ahrens, Bürgermeister von Kattendorf. "Im Gegensatz zu anderen Anbietern hat die Telekom bewiesen, dass nicht nur in die lukrativen Ballungszentren investiert wird, sondern auch in die ländlichen Gebiete", so Jürgen Schneider, Verantwortlicher für den DSL-Ausbau in der Region Nord.

Mit dem DSL-Ausbau ist bereits begonnen worden. Der DSL-Ausbau ist teuer. Ein Kilometer Kabelarbeiten im Tiefbau kostet bis zu 50.000 Euro. Die Gemeinde Kattendorf hat als Gegenleistung für die Installation die Unterstützung bei der Gewinnung von Neukunden signalisiert. Im Rahmen einer Info-Veranstaltung werden wir gemeinsam mit der Telekom die Kattendorfer-Bürgerinnen und Bürger informieren.

Durch diese verbesserte DSL-Versorgung haben wir den Wünschen vieler Kattendorfer entsprochen und die Attraktivitat unserer Gemeinde gesteigert.

Erst wurde kräftig gewerkelt und dann geschlemmt. Eine etwas andere Art, den 1. Mai zu begehen, wählten die Mitglieder des Jagdvereins Kattendorf. Mit der Unterstützung einiger Kattendorfer Bürger pflanzten die Waidmänner und ihre Mitstreiter an einem eigens zu diesem Zweck angelegten Erdwall östlich des Sportplatzgeländes rund 1000 junge Baumsetzlinge und Sträucher. Rund vier Stunden waren die fleißigen Ehrenamtler im Einsatz. "Wir haben unter anderem Hainbuchen, Eichen, Erlen, Wildrosen und einheimische Knickpflanzen in die Erde eingesetzt", erläuterte Jäger Jasper Müller aus Kattendorf. Die Kosten für die Aktion - rund 3000 Euro - übernahm der Kreis Segeberg. " Bei dem Geld handelt es sich um einen Teil der Einnahmen des Kreises aus der Jagdsteuer", erklärte Müller, der auch Mitglied des Begrünungsausschusses der Kreisjägerschaft ist. Am Ende der schweißtreibenden Pflanzaktion stärkten sich die rund dreißig Beteiligten bei einem deftigen Mitagessen mit heißen Grillspezialitäten und kühlen Getränken.

(Text: Segeberger Zeitung vom 02.05. 2009)

Vorstellung im Kattendorfer Theater

„Aber bitte mit Sahne“: Doch zu viel kann zum Tod führen, das zeigten Aline Kukhahn, Saskia Serwotka, Vivien Behrmann und Agnes Borchers (v.l.) von den „KidKattsReloaded“, bei der Einweihung des Theaters. Foto: DOMANN

Kattendorf Stolz ist die 900-Einwohner-Gemeinde Kattendorf, sie hat sich ihren Traum erfüllt und ein eigenes Theater mit 132 Plätzen gebaut. „Das könnte man schon solitär nennen“, sagte Kattendorfs Bürgermeister Horst-Helmut Ahrens während der Einweihungsfeier.

Von Silvie Domann (www.ln-online.de)
Gekostet hat das 440 Quadratmeter große Gebäude mit rotem Samtvorhang, Drehbühne und vielem mehr etwa 500 000 Euro. Möglich geworden ist das Traumprojekt durch eine 50-prozentige Förderung durch das Land und die Europäische Union. Die andere Hälfte hat die Gemeinde vorgeschossen, mit etwa 50 000 Euro hat sich der Theater-Club Kattendorf mit Spenden und Eigenleistung beteiligt. „Wir wollten unsere Kinder- und Jugendarbeit fördern und haben deshalb am Dorfentwicklungsprogramm 2006 teilgenommen“, sagte Ahrens. Innerhalb drei Wochen nach Antragstellung sei das „Ja“ vom Amt für ländliche Räume in Itzehoe gekommen, so Ahrens. Stolz sei er über dieses Leuchtturmprojekt und tief beeindruckt von dem Engagement der Mitglieder des Theater-Clubs und den Bürgern.

Einen Leuchtturm mitten im Binnenland nannte SPD-Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes das Theater und wünschte, dass Kultur genutzt werde, um daraus Kraft und Entspannung zu schöpfen. Das versprach auch Landrätin Jutta Hartwieg zu tun, die neugierig auf das Spielprogramm des Theaterclubs sei. Auch sie sei tief beeindruckt, dass der Traum der Kattendorfer sich materialisiert habe und deshalb habe sie den Termin der Einweihung standhaft verteidigt.

Am Ende der zahlreichen Reden segnete Pastorin Christiane Ellger das Gebäude, dann erfolgte die Schlüsselübergabe: Vom Architekten Hermann Wedig an den Bürgermeister, der ihn dann mit den besten Wünschen an den Theater-Club-Vorsitzenden Martin Rueck überreichte. „Nun geiht’s los“, so Rueck, und der Vorhang öffnete sich für die erste Aufführung.

Die Mädchen-Theatergruppe „KidKattsReloaded“ zeigte die Schlagerrevue „Souvenirs Teil II“ und nahm die etwa 170 Ehrengäste mit auf eine witzige musikalische Zeitreise in die 70er Jahre: unter anderem mit den Themen Atomkraft, Ölkrise, Frauenbewegung und der passenden Musik von Udo Jürgens, Jürgen Marcus und Co.