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Hoekertwiete

In eine neue Straße umzuziehen, ohne ein Möbelstück zu bewegen oder Kisten und Kartons zu schleppen, scheint unmöglich – kann aber doch vorkommen. Zumindest für drei Anwohner der Kaltenkirchener Straße in Kattendorf, deren Häuser sich hinter dem ehemaligen Geschäfts von Klaus Holdorf befinden. Denn auf den Tag genau ein Jahr nach der Schließung des einzigen Kaufmannsladens in der 850 Einwohner zählenden Gemeinde wurde die kleine Stichstraße nun von Kaltenkirchener Straße in Höker-twiete umbenannt. „Mit der Umbenennung dieses kleinen Wegs wollen wir an die 120-jährige Geschichte des im März des letzten Jahres geschlossenen Kaufmannsladens erinnern. Vier Generationen der Familie Holdorf haben diesen Laden betrieben. Er war nicht nur unser dörfliches Einkaufzentrum, sondern auch ein Ort, an dem die Menschen sich austauschten und Neuigkeiten aus dem Dorf erfuhren“, erklärte Bürgermeister Horst Helmut Ahrens. Die von der Umbenennung betroffenen drei Anwohner werden in den nächsten Tagen Post von der Amtsverwaltung bekommen, damit sie ihren rein formellen Wohnortwechsel dann auch in ihren Ausweisen und der Meldebestätigung eintragen lassen können. Gefeiert wurde die Einweihung der neuen Straße mit einem kleinen Dorffest neben dem einstigen Kaufmannsladen, an dem etwa 30 Kattendorfer teilnahmen.

Segeberger Zeitung 29.03.2017,   Foto: Alexander Christ

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Kattendorf sucht vergeblich nach neuem "Höker"

Hamburger Abendblatt: Norderstedt-Beilage 18.08.2016

KATTENDORF ::  Seit April gibt es in Kattendorf keinen "Tante-Emma-Laden" mehr - und offenbar wird es bei der Versorgungslücke bleiben. Vor knapp vier Monaten hatte der Kaufmann Klaus Holdorf seinen Edeka-Laden, einen Familienbetrieb in vierter Generation, kurz vor dessen 120. Geburtstag für immer geschlossen (das Abendblatt berichtete). Damals bestand die kleine Hoffnung, dass sich vielleicht ein Nachfolger finden würde. Als Möglichkeit galt unter anderem das Strukturprogramm "MarktTreff", das durch Landes- und EU-Mittel gefördert wird und bereits in einigen Gemeinden des Kreises realisiert wurde beziehungsweise geplant wird.
Auf Nachfrage klingt Bürgermeister Horst-Helmut Ahrens (CDU) resigniert. "Es wird wohl keiner machen, es ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar. Das ist schade - eine Anlaufstelle weniger in Kattendorf. " Ein "MarktTreff" würde sich nicht lohnen "Wir sind in der Zange von großen Orten." So gibt es bereits Edeka- und Aldi-Märkte in Stuvenborn und Kisdorf, dazu ist Kaltenkirchen nicht weit entfernt von Kattendorf und Henstedt-Ulzburg.
Das heißt allerdings auch: Frische Brötchen gibt es nur noch am Sonnabend beim Kattendorfer Hof, einem Demeter-Landwirtschaftsbetrieb. Ansonsten gibt es dort aber nur dessen eigene Erzeugnisse. Ob nun Artikel für den täglichen Bedarf von Nudeln bis Schreibwaren oder Zeitungen - hierfür müssen Kattendorfer mittlerweile mindestens bis Kisdorf fahren. Nur ein Laden ist sechs Tage in der Woche geöffnet: der Friseur. "Der ist aber gut im Geschäft", sagt Bürgermeister Ahrens.
Wie sehr die Gemeinde "ihrem" Krämer nachtrauert, zeigt auch eine un- gewöhnliche Initiative. Nach den Sommerferien will die Gemeindevertretung einen Weg in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Holdorf-Laden umbenennen in "Hökertwiete". Horst-Helmut Ahrens erklärt die Beweggründe. "Das ist eine Art Erinnerung an einen Laden, den wir hatten und den wir sehr vermissen. Und es ist eine Erinnerung für die Menschen: 'Hier war früher der Höker'. Das weiß sonst in zehn, 15 Jahren keiner mehr." ( ehe )

Warnung vor falschen Anrufen                 (Segeberger Zeitung 05-03-2016)

Kattendorf / Winsen. In den letzten Tagen erhielten mehrere Bürger in Kattendorf und Winsen Anrufe von Unbekannten. Sie gaben an, Techniker zu sein, die Häuser, in denen das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser in den nächsten Wochen und Monaten Glasfaseranschlüsse verlegen wird, kontrollieren müssen. „Hierbei handelt es sich um Betrüger. Diese Anrufer melden sich stets mit unterdrückter Rufnummer und behaupten, eine Hausbegehung vornehmen zu müssen. Ich empfehle jedem, der einen solchen Anruf erhält, sich sofort bei uns unter Telefon 04535/2799970 zu melden und diesen Personen keinesfalls den Zutritt ins Haus zu ermöglichen“, warnt Deutsche-Glasfaser-Regionalmanager Ralf Pütz aus Oering. Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser oder von ihr beauftragte Subunternehmen würden sich stets mit sichtbarer Rufnummer melden. Darüber hinaus würden sowohl in Kattendorf als auch in Winsen mit Beginn der Verlegearbeiten Bauleiter vor Ort sein, an die sich die Bürger beider Dörfer mit Fragen wenden können. ach

Gemischtwarenladen

Segeberger Zeitung 19.11.2015

Schietwetterplatz-fuer-Waldkindergarten